Live-Ticker von Jan Dieckmann

Aktuelle Nachrichten und Meldungen von Jan...sofern er dran denkt und Lust dazu hat ;)

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 4 Tagen am Mo, 28. Sep 2026 um 16:57 Uhr

Findet jährlich am 27. September statt und wird auch in Málaga begangen. Einer der drei Tage (neben dem Andalusientag und dem Museumstag), wie wir gelernt haben, an denen Museen und andere öffentliche bzw. Kultureinrichtungen kostenfreien Zugang gewähren. Allerdings gibt es eine weitere Bedingung oder Einschränkung, - je nachdem - wie sich noch herausstellte.

Da die Familie diesen Tag spontan nutzen wollte und mir angeboten hatte mich mitzunehmen, entschied ich mich mitzufahren. Mal einen Stadtausflug zur Abwechslung :D Die anfängliche Idee war in ein Besuch im Museo de la Imaginación und eventuell einer im Picasso-Museum.

Wir parkten an der Stierkampfarena und auch diese hatte ihre Tore offen. Ein Blick hinein sollte es auf dem Rückweg geben. Wir spazierten durch den Stadtpark, der mit seiner Pflanzenvielfalt zum Staunen bringt. Ebenso durchschritten wir den Kunsthandwerkermarkt voller bunter und vielfältiger Stände.

Am Imaginationsmuseum erfuhren wir, dass es für kleine Häuser wie dieses Anmeldeliste gibt und deren voll war. Somit begaben wir uns an Ort und Stelle in eine kleine Online-Recherche danach, was es noch für Museen in der Stadt gibt und erhielten bei den Jungs sofort Zuspruch nach Nennung des Videospielemuseums.

Zwar mit der Vorahnung, dass es uns ähnlich ergehen würde, machte wir uns auf den Weg dorthin und hatten auch dort keine Chance hineinzugelangen.

In der Nähe und auf dem Rückweg lag das Picasso-Museum und auch wenn die Schlange lang wirkte, wagten wir es mit der Aussage eines Wartenden am Anfang, dass es ca. 20 Minuten daure. Wir probierten es aus und kamen tatsächlich schnell voran und waren in weniger als 30 Minuten drinnen.

Der erste Eyecatcher war kein Werk von Picasso, sondern von Joana Vasconcelos, einer portugiesischen Künstlerin, deren übrige Ausstellung ihren Platz fand inmitten der durch mehrere Räume und Etagen geführten Tour durch Picassos Werk.

Während er ein Faible für Frauen und deren Köpfe zu haben schien, so verzerrt und verdreht wie möglich :D, liegt ihr Fokus offenbar auf buntem Stoff ;) War jedenfalls beeindruckender und pompöser. Ich packe die Galerie dieses Mal etwas voller ^^ Ein paar der Bilder und Werke Picassos kamen mir bekannt vor. Keine Ahnung, ob ich vorher oder nun sagen könnte, ob eines von ihm ist oder nicht, wenn ich es sehe. Ich bin bislang nicht der Museumsgänger der lange vor einem Objekt verweilt und liest. Vielleicht kann ich mir immerhin seine Lebensdaten merken: (Oktober) 1881 bis (April) 1973.

Zum Abschluss schauten wir noch in den Keller, wo sich altes Mauerwerk befand. Ob nun extra deshalb dort das Museum gebaut wurde und diese Überreste beim Baum gefunden und integriert wurden, habe ich nicht recherchiert.

Auf dem schnellen Rückweg - es standen noch andere Pläne an - stellten wir dann fest, dass die Arena schon geschlossen war.

Der heitere Abschluss war für mich eine Sichtung an der Tankstelle kurz vor der Finca. Ich konnte davon ausgehen, dass ich nicht der erste mit dieser Assoziation war, aber schon auf dem Fußweg durch die Stadt scherzte ich mit den Kindern, dass Picasso doch einer von diesen Pokemons sei. Es folgte der Widerspruch, dass der Pikachu heiße, woraufhin ich einwarf, dass das ein Maler sei, der gelbe Sachen male. Jedenfalls trug dort ein Autofahrer dieses T-Shirt.

2026-09-27_152225 - Joana Vasconcelos
2026-09-27_151435 - Joana Vasconcelos - The Enchanted Forest
bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 6 Tagen am Sa, 26. Sep 2026 um 23:14 Uhr

...war der Betreff der E-Mail, die mir Maria vor Mitte der Woche schickte.

Zuerst noch etwas detailarm teilte sie mir mit, dass eine Freundin in Maro Hilfe beim Anschließen einer Pumpe brauche, da die bisherige Wasserversorgung eine zu große körperliche Belastung geworden sei.

Nach und nach wurde es etwas genauer und wir planten, dass mich Maria am Samstag Vormittag an der Finca abholt und mit mir zu Christina nach Maro fährt, damit ich dort dabei helfe eine Pumpe anzuschließen und eine Wasserleitung über deren Finca von unten nach oben zu verlegen und stellenweise zu vergraben.

Seitens Axel und Babsi sprach nichts dagegen. Maria würde das Werkzeug mitbringen, mich auch wieder zurückbringen. Verpflegung nehme ich mir selber mit, davon gibt es genug.  :)

Bereits beim Parken am dortigen Aquädukt bestätigte sich meine Ahnung, dass ich schon mal mit Maria dort war, auch wenn ich nicht mehr wusste wann und wer noch dabei war. Außerdem hatte ich kein Bild der Person mehr vor Augen, nur noch Teile der Finca. Weder Christina noch Maria teilten die Erinnerung, aber abends fand ich in meinen Notizen den Kurzbesuch im August 2022.

Jedenfalls liegt die Finca an einem Hang, hat mehrere Terrassen. Unten ist der Wohnbereich, an einem Schotterweg, der Zufahrt und Durchfahrt zu einer anderen Finca ist. Unterhalb davon befindet sich ein Wasserlauf, der in einem kleinen Becken gestaut wird. Ganz oben gibt es eine offene Zisterne, die bislang nur über das altertümliche Wassergrabensystem befüllt wird. Dazu ist allerdings viel Lauferei und Abstimmung mit anderen notwendig. Außerdem funktioniert es nicht zuverlässig, da zu viele Akteure zwischendrin Hand anlegen können und dies auch tun.

Zur Bewässerung der Pflanzen auf der Finca, vorwiegend Avocadobäume, soll die Zisterne nun per Pumpe von unten befüllbar sein und dann rein mit dem Gefälle arbeiten. Bei Begutachtung der konkreten Situation stellten wir zum einen fest, dass die passenden Teile fehlten, um den Leitungsschlauch an die Pumpe anzuschließen, und ebenso die Stromversorgung, da vom verlegten Kabel die Dose fehlte (abgeschnitten wurde).

Ich machte mich dennoch daran den Weg nach oben freizulegen, was nicht Graben, sondern Jäten bedeutete. Entlang eines Zauns an der Grundstückgrenze schnitt und rupfte und entfernte ich allerlei wucherndes Grünzeug und zog den vorgesehenen Schlauch bis oben hoch. Da er sich aber als dünner als gedacht herausstellte, wollte Christina ihn durch einen dickeren, aber nicht vorhandenen ersetzen. Sie sah sich zwar in der Lage diese mit Hilfe einer anderen Freundin zu bewerkstelligen, aber so würde die Arbeit bleiben diesen unter dem Weg zu verlegen.

Da ausreichend deutlich dickerer - für die Pumpe zu dicker - Schlauch verfügbar war, schlug ich vor diesen als Leerrohr bereits einzugraben. So kann dann später der neue Schlauch einfach nur durchgezogen werden und so macht ich mich noch an diese Aufgabe.

Am Ende war das Ziel zwar nicht erreicht, keine angeschlossene Pumpe, keine verlegte Leitung, aber all die körperlich anstrengendsten Arbeiten erledigt und auch die gedankliche Durchführung. So war nun klar, was noch benötigt wird und Christina sah sich in der Lage den Rest auch ohne mich umzusetzen.

Da Maria zwischenzeitlich zu einem anderen Termin aufgebrochen war und mich erst nach 20 Uhr wieder abholen konnte, blieb noch Zeit ein paar Avocados aufzusammeln bzw. zu pflücken und sich zu unterhalten.

So bekam ich einen Einblick in die verworrene Situation der dortigen Parzellenpächter, zu denen auch Christina gehört, die einen Kampf und Rechtsstreit gegen den Verpächter führen, weil dieser mit allerlei Tricks versucht diese nun schnellstmöglich loszuwerden, um das gesamte, sogar geschützte Gebiet kahl zu schlagen und zu bebauen. Anfangs sollte es ein Golfressort werden, was immerhin schon abgewendet werden konnte, jedoch ist die Zerstörung von Plantagen und Bepflanzungen und einfachen Behausungen bereits im Gange.

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor einer Woche am Di, 22. Sep 2026 um 19:50 Uhr

Statt immer nur die neu herabgefallenen aufzusammeln, bin ich die letzten Tage dazu übergegangen die Bäume zu leeren.

Ein paar wenige haben noch Früchte, die erst im Verlauf der nächsten Tage reif werden. Und dann gibt es noch die paar Bäume mit den späten Sorten. Aber alles andere habe ich nun Baum für Baum abgepflückt oder abgeschüttelt bzw. bin noch dabei. Eine Mischung aus kleinen und großen Mangos. Im Prinzip alle schon angestochen, also mit sichtbaren Spuren, dass die Fliege ihre Eier abgelegt hat. Ein paar Früchte habe ich bei der Gelegenheit noch davor erwischt.

30 Kisten voller Früchte und keine Ahnung, was wir damit machen. Die Trocknung läuft in Dauerschleife.

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor einer Woche am So, 20. Sep 2026 um 10:50 Uhr

Dies ist der Hinweis auf die Vervollständigung meiner letzten Reiseberichte. Die letzten Tage habe ich versucht zwischendurch immer ein Stück zu ergänzen und nun habe ich den Sonntagmorgen genutzt, um die Ereignisse von vor einer Woche noch niederzuschreiben, bevor sie zu sehr verblassen. Ich habe die kurzen Zwischenmeldungen, die ich von unterwegs gemacht habe noch mit mehr Inhalt und Fotos gefüllt.

Die Statistik mache ich dieses Mal nicht so ausführlich: nur männliche Fahrer, keine Paare, bis auf einen alles Spanier.

Das Fazit bleibt, dass ich es schwierig finde per Anhalter von Valencia bis an meine Ziele östlich von Malaga zu gelangen. Umgekehrt erst recht, weshalb ich da schon häufiger per Mitfahrgelegenheit gestartet bin, um bis auf eine Raststätte bei Valencia zu gelangen und dann von dort aus zu trampen. Prinzipiell könnte ich so planen, dass ich ab Valencia per Flixbus oder Blablacar reise, jedoch kann ich meine Ankunft schlecht planen, wenn ich per Anhalter dort ankommen will.

Naja, die nächste Reise dieser Art stünde nach aktueller Voraussicht erst in einem Jahr wieder an. Gedanken dazu kann ich beruhigt erst mal zur Seite legen.

Der Titel steht für das Lied der Dire Straits, das mir auf dieser Reise, aber auch schon auf der aus Deutschland nach Spanien auffallenden häufig zu Ohren kam. Mal bewusst in der Playliste eines Fahrers, mal zufällig abgespielt. Getoppt noch dadurch, dass es auch zufällig von meinem Musikplayer abgespielt wurde, während ich an einer der Mitteilungen schrieb.

Und gegen Ende heißt es "Now it's time to go home."

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am Fr, 18. Sep 2026 um 19:44 Uhr

Der Regen blieb aus, was dann doch zu erwarten war. In der Ferne waren abends noch dunkle Wolken zu sehen, aber hier fiel kein Tropfen.

Heute war Pause auf dem Dach und ich habe mich wieder den Mangos gewidmet. Zuerst einmal das Herausschneiden krankhafter Blütenstände. Das wurde bereits komplett gemacht, aber vereinzelt gibt es neuen Befall. Es handelt sich um einen Pilz, der zur Missbildung der Blüten und damit zum Ausbleiben von Früchten führt.

Es ist gar nicht immer so einfach die Dinger aus den Bäumen zu schneiden, wenn sie hoch oben sind, und vor allem sie so aufzufangen, dass sie nicht herabstürzen und sich dabei ausbreiten. Ein wirksames Mittel dagegen gibt es nicht. Die Sporen werden über den Wind übertragen und kommen somit auch von außerhalb immer wieder rein. Es bleibt nur schnell zu reagieren und den eigenen Befall zu dezimieren.

Außerdem habe ich die Fliegenfallen neu befüllt bzw. weitere aufgehängt.
Die größten Verluste erfolgen immer noch durch das Anstechen der Früchte. Fliegen, die ihre Eier hineinlegen und die Maden, die sich kurz darauf durchfressen.

Noch gibt es in Spanien kein Pfandsystem - das soll dieses Jahr noch eingeführt werden - und so bieten sich die PET-Flaschen, in denen Trinkwasser gekauft wird, dafür an, umfunktioniert zu werden. Ein paar Löcher rein, oben Draht drum oder durch und mit einem Lockstoff gefüllt in die Bäume hängen. Die Fliegen gelangen durch die Löcher hinein, finden aber nicht mehr hinaus und ertrinken irgendwann. Die Flüssigkeit wird aus Wasser und Diammoniumhydrogenphosphat zusammengemischt, was ursprünglich ein Dünger ist, aber dessen Geruch auf die Fliegen anziehend wirkt. Zur Verstärkung wird noch orange Lebensmittelfarbe hinzugemischt, um die Tierchen auch optisch anzulocken.

Mit einer Rückenspritze lassen sich die Flaschen vorallem wieder leicht befüllen, wenn sie einmal im Baum hängen. Mit der Zeit verdunstet die Flüssigkeit.
Hin und wieder passiert es auch, dass Ratten die Flaschen kaputt nagen, weil sie an das Innere wollen. Keine Ahnung, was sie anzieht.
In einem Fall war es dazu gekommen, dass ein so großes Loch entstand, dass sich auch noch eine kleine Gottesanbeterin hinein verirrte.

Zusätzlich habe ich noch eine bereits stark geneigte Bananenpflanze aufgerichtet und angebunden, in der Hoffnung, dass sie nicht bricht bevor die Staude entwickelt ist.

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am Do, 17. Sep 2026 um 23:10 Uhr

Heute ging es auf dem Dach weiter. Vormittags die Reinigung fortgesetzt. Alte Bitumenreste oder etwas ähnliches entfernt, womit die Dachpappen mal verklebt wurden, die aber nun brüchig und bröselig ist sind. Dachfenster ausgebaut, die nicht verwendet wurden und bei der Neuverlegung stören würden.

Am Abend haben wir dann die neuen Paneele zu verlegen begonnen. Große Dämmplatten, die außen eine Metallschicht haben und dazwischen Dämmmaterial. Oben drauf haben sie eine Dachschindeloptik. Die ersten haben wir versucht direkt passgenau zu verlegen. Da es aber absehbar war, dass wir nicht fertig würden und für Teile der Region eine leichte Regenwahrscheinlichkeit prognositiziert wurde, haben wir fast alle nach dem Sägen auf die richtige Länge einfach nur aufs Dach gebracht, um die kritischen Stellen abzudecken.

Zur Mittagszeit hatte ich noch geholfen Dörrgestelle zum Trocknen der Mangos herzurichten bzw. zu reparieren. Also die alte löchrige Bespannung durch neue ersetzen. Wir erhöhen die Produktionsmenge :D

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am Mi, 16. Sep 2026 um 20:07 Uhr

Mir war das heutige Vorhaben vor meiner Ankunft nicht bekannt. Weil das Dach des Vorbaus am Haupthaus nicht mehr dicht ist, soll es abgedeckt und neu gedeckt werden.

Es sind alte Dachziegel verlegt, die wir erst einmal herunternehmen mussten. Zu dritt haben wir das in zwei Aktionen sowohl am Vormittag als auch am Abend bewerkstelligt. Ich habe dabei jeweils die Rolle des Ziegelfängers übernommen :D Einer hat die Ziegel oben gelöst und mir, unten stehend, zugeworfen. Ich habe sie gefangen und zum Abtransport bereit gelegt. Anschließend haben wir die Fläche darunter gereinigt und andere Bestandteile sowie ein Fenster entfernt.

Hätte nicht gedacht, dass das das Fallenlassen/Zuwerfen so gut klappt. Eine einfache und schnelle Variante. Sowohl das Loslösen der Ziegel wie auch deren Abtransport waren die Engstellen. Nur eine ist mir zu Bruch gegangen und eine habe ich blind gefangen, weil sie ankam, als ich kurz abgelenkt war. Meine Hände waren bereits in Position und ich habe geistesgegenwärtig zugegriffen als es zu Kontakt kam. Die stetige Wiederholung des gleichen Bewegungsablaufs hatte sich schon verinnertlicht :D

Ich erinnerte mich nur noch bruchstückhaft, dass ich früher einige Male auf diesem Dach gewerkelt habe, um es abzudichten. Es war schon immer ein Flickwerk und wurde stets durch weitere Flicken versucht abzudichten. Dachfolien, Teerpappe, Bitumen, Bleche, Plastik, Klebebänder.

Nun haben wir es soweit freigelegt, dass fertige Blechelemente, die ineinander greifen und eine Ziegeloptik haben, dort verlegt werden können. Es ist ein Zuschneiden nötig, damit sie gut passen und nach hinten wenig Hohlraum lassen, denn am Übergang zum Hauptdach war bisher ein gutes Rattenversteck, was anhand deren Hinterlassenschaften offensichtlich wurde.

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am Mi, 16. Sep 2026 um 17:38 Uhr

Seit ein paar Jahren unterstütze ich nun schon meinen Vater bei seiner Onlinepräsenz und habe WordPress-Seiten eingerichtet und pflege diese. Momentan ist alles auf einem fertigen Stand und bleibt das gelegentliche Einstellen neuer Termine oder Blogbeiträge.

Kürzlich sind die Adventsveranstaltungen hinzugekommen und nun schreibt er nach und nach Berichte von vergangenen Veranstaltungen, die er durchgeführt hat.

Ich habe ja nie Geschmack am Wein oder Interesse an Alkohol jeglicher Art gefunden, aber für den Teil, der beides genießen mag, ist da vielleicht was dabei ;D

Witzigerweise hatte ich auf den großen Raststätten bei Valencia je ein thematische Begegnung, siehe Fotos :)

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am Di, 15. Sep 2026 um 22:44 Uhr

Endlich Meldung von meiner aktuellen Station. Arbeite ich mich eben wieder rückwärts vor.

Die letzten beiden Tage habe ich mich vorwiegend den Mangos gewidmet. So viel hängt gar nicht mehr an den Bäumen und viele sind auch schon weitestgehend leer, aber es bleibt weiterhin genug zu tun.

Ich habe damit begonnen alles unter den Bäumen einzusammeln, nicht nur die noch verwertbaren, sondern auch die schon gammelnden, da sie auch dann noch als Brutstätte für die Fliegen dienen, die die noch reifenden Früchte befallen. Da auch noch reife und befallene Früchte hängen, von denen ständig welche herunterfallen, steht auch an die Bäume von diesen zu befreien. Zwischendurch habe ich den Platz um das Casa Mango und dessen Dach nicht nur von Mangos befreit, sondern auch gereinigt.

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am So, 13. Sep 2026 um 23:06 Uhr

Immer mal wieder stellte ich mir die Frage wie lange sie wohl meinen Weg begleiten werden. Ob ich sie aussortiere oder durch ein Missgeschick oder Unachtsamkeit verliere.

Nachweislich seit März 2009 besitze ich zwei Halbliterflaschen aus Glas von Emil - die Flasche, die zwar ihr Eigengewicht und Volumen mitbringen, ich sie aber dennoch mit in mein Gepäck genommen habe.

Praktischerweise hatte mein erster wie mein jetziger großer Rucksack links und rechts Außentaschen, in die Flaschen mit ihren Schutzhüllen gut reinpass(t)en. So sind sie wassergefüllt immer mit dabei (gewesen). Letztes Jahr erst hatte ich den Hersteller kontaktiert und in dem Zusammenhang meine damalige Bestellbestätigung gefunden (daher das genaue Datum) und erfragt, ob es Ersatz für die sich inzwischen aufgelösten Deckel und in der Auflösung befindlichen Schutzhüllen und -taschen gebe.

Meine E-Mail löste zwar freudige Nostalgie aus, aber führte nur zu einer bedauernden Verneinung. Inzwischen sind die Formate und Formen andere. Ich entschloss erst einmal untätig zu bleiben und den Zerfallsprozess abzuwarten. Die Funktionen waren noch gegeben.

Nun habe ich heute Abend eine Flasche so ungeschickt gegriffen - ich weiß nicht mal mehr genau wie oder was ich gemacht habe - dass sie zwar aus geringer Höhe, aber genau auf die verwundbare Stelle gefallen ist. Kurzer Ärger, kurzes Bedauern, aber dann doch schnell gefasst und hingenommen. Immerhin habe ich nun weniger Gewicht :D

Selten brauche ich unterwegs wirklich beide Flaschen. Oft habe ich vorsorglich noch eine volle PET-Flasche mit dabei und dann insgesamt zu viel. Ob und was für einen Ersatz ich mir anschaffe, bleibt noch offen. Gut möglich, dass ich auch so zurecht komme und mich eher daran erfreue wieder etwas weniger zu haben, das ich tragen muss ;)

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am So, 13. Sep 2026 um 20:36 Uhr

Der Tag begann mit einem ausführlichen Telefonat mit der Liebsten. Das war uns während meiner Reisetage nicht gelungen und so brachten wir uns auf diesem Wege gegenseitig wieder etwas auf den aktuellen Stand.

Es folgte bald darauf mein Kennenlernen der beiden Besucher aus Babsis Familie, die gestern Nacht noch eintrafen. Gemeinsam gingen wir in eine Aufräumaktion des Küchen- und Essbereichs vor dem Haus über, auch um dort alle sitzen und essen zu können. Das Dach über diesem Außenbereich war gerade erst renoviert worden und dementsprechend noch im Baustellenzustand.

Ich machte eine erste Sichtung der Bäume und bemerkte vor allem das viele Fallobst. Neuerdings ist hier auch eine Hornissenart unterwegs, die ebenfalls Mangos verzehrt.

Während die anderen einen Strandausflug machten, richtete ich mich in meiner Unterkunft ein und widmete mich der Wiederherstellung meiner persönlichen Ordnung: kümmerte mich um meine Wäsche und stutzte meinen Bart :D

Am Abend machten Johnny und Michael einen kurzen Abstecher zu uns und so kam es schon zu einem ersten Wiedersehen und Austausch mit den beiden von meiner nächsten Station. Vorrangig kamen sie vorbei, um die gestrige Verlegung des LAN-Kabels durch die Wand zu ermöglichen, weil sie das nötige Werkzeug dazu haben.

bei Axel und Babsi auf der Finca Manantial de Luz

vor 2 Wochen am Sa, 12. Sep 2026 um 19:53 Uhr

Wir fuhren direkt zur Finca, wo ich auch die anderen beiden, Axel und Adrian wiedersah, sowie die Hündin Luisa. Der Feigenbaum begrüßte mich voller Früchte, die gerade ihre Saison haben.

Ich bezog wieder das Tinyhaus und widmete mich ein paar Mangos.

Nach einem ersten Gepräch, begab ich mich daran mich einzurichten und entdeckte einen transparenten Plastikbeutel mit Reißverschluss, Aufhängeöse und merkwürdiger Form, dessen Zweck ich mir nicht erklären konnte. Mein Vorhaben ist es diesen mit Ja-Nein-Fragen zu erschließen. :D

Durch die Renovierungsarbeiten am Dach und fehlende Nutzer, war die Internetverbindung an meiner Unterkunft nicht gegeben. Axel sagte mir aber zu, dass wir uns die nächsten Tage darum kümmern könnten. Auf Nachfrage teilte ich mit, dass es für mich schon eine große Annehmlichkeit wäre diese bald zu haben. Ich stellte mich aber darauf ein, dass ich auch so zurecht kommen würde.

Kurz darauf machte er sich dann doch schon ans Werk und mit Ausprobieren und Testen und Improvisieren, stellten wir einen WLAN-Zugang her. Sogar noch komfortabler als die vorige Kabellösung. Der Abend war gerettet :D Vor allem war der Abend auch unterhaltsam, da wir zusammen gegessen haben.

alle Stationen und Einträge:

12.09.2026 UiS 11.09.2026 11.09.2026 FdV 15 01.09.2026 05.09.2026 UDS 11 31.08.2026 29.08.2026 WAG 12 20.08.2026
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